Der letzte Tag – ciao Deutschland, hallo Schweiz

Wie versprochen, möchte ich dir auch von meinem letzten Tag des Roadtrips berichten. Ich habe ja bereits erwähnt, dass wir den Duisburger Zoo besucht haben. Was wir alles an unserem Abreisetag erlebt haben, erzähle ich dir in diesem Beitrag.

 

Aufbruch

Unser Aufenthalt im B&B-Hotel war schlichtweg genial. Die Betten waren sehr bequem, das Zimmer schlicht aber modern möbliert, das Bad zwar klein aber durchaus fein. Nachdem wir unsere Koffer ein letztes Mal gepackt und im Auto verstaut hatten, stärkten wir uns noch im Aufenthaltsraum mit einem leckeren Frühstück. Da das Personal sehr freundlich war und auch der Aufenthalt im allgemeinen unsere Erwartungen übertraf, störte es uns nicht, dass die Eier zu lange gekocht waren.

 

Eukalyptus-Nasen, zèbre und Pinselohrschweinchen

Ich liebe Tiere über alles – nicht nur zum Essen, sondern auch zum Fotografieren und Beobachten. Wie du vielleicht aus meinem Beitrag «Auge in Auge – meine Begegnungen mit Walen und Delfinen» weisst, besuchte ich diesen Zoo, im Gegensatz zu meinem Freund, nicht zum ersten Mal. Vor ungefähr 5 Jahren (glaube ich zumindest) war ich bereits dort und ich muss sagen, der Zoo gefällt mir noch immer sehr gut. Besonders liebe ich den Eukalyptus-Geruch, wenn man das Koala-Haus betritt. Die kleinen Flauschebällchen, welche sich an die Äste knuddeln, sind einfach zu niedlich. In der Schweiz gibt es seit einigen Wochen endlich auch einen Zoo, welcher diese verschlafenen Bärchen hält.

 

 

Ein weiteres Tier, welches ich sehr liebe, ist das zèbre – ich mag dieses französische Wort total, besonders, wenn man es in die Länge zieht: zèèèèbreee – aka Zebra. Im Duisburger Zoo lebt eine ziemlich grosse und total muntere Herde, deren ich stundenlang zuschauen könnte. Besonders die herumtollenden Fohlen haben es mir schwer angetan. Am liebsten hätte ich eines mit nach Hause genommen.

 

 

Auch sehr putzig fand ich die Gruppe Pinselohrschweinchen. Im Gegensatz zu den gestreiften Steppenpferden werden diese leider in keinem Schweizer Zoo gehalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, diese süssen Wühlnasen erneut beobachten und fotografieren zu können.

 

 

Plantsch-Flossen

Ein weiteres, sehr grosses Highlight waren natürlich die Delfine. Nicht nur die grossen Tümmler, sondern auch der mittlerweile einzeln gehaltener Süsswasserdelfin, zogen uns in ihren Bann. Nach der zweiten Begegnung mit dem Süsswasserdelfin kann ich nun sagen, dass sie mir nicht mehr ganz so suspekt sind. Der beinahe weisse Delfin schwamm gelassen seine Runden, drehte sich immer wieder auf den Rücken und strahlte tiefste Ruhe sowie Zufriedenheit aus.

Natürlich schauten wir uns auch die Show bzw. das Training der Tümmler an. Mir gefällt die lockere, ungezwungene Art der Show sowie Trainer sehr gut. Wenn ein Delfin den Trick nicht machen möchte, darf er die Runde aussetzen oder etwas Anderes zeigen, dass ihm Spass macht. So kam es auch, dass ein jüngeres Tier, welches eigentlich nicht Teil der Show war, sich plötzlich einen Ball von den Anderen schnappte. Überglücklich schwamm der kleine Delfin mit dem Ball in eines der hinteren Becken und spielte dort mit seiner Errungenschaft. Der Anblick war einfach zu niedlich. Immer wieder schoss der kleine Frechdachs denn Ball an die gegenüberliegende Wand, sodass der Ball zurück ins Wasser prallte. Natürlich amüsierte sich nicht nur das Publikum köstlich ab der Kleinen; auch der Trainer grinste und liess den Delfin friedlich weiterspielen. Generell war die Harmonie zwischen den Meerestieren und ihrem Trainer faszinierend.

 

 

Natürlich hat der Zoo auch sonst noch sehr viel zu bieten. Tapire, Tiger, Rentiere, Robben, Giraffen, Elefanten und eine Menge andere Tiere erwarten die Besucher. Meiner Meinung nach wird der Duisburger Zoo mit sehr viel liebe erhalten und gepflegt. Aus diesem Grund kann ich einen Besuch nur wärmstens empfehlen.

 

 

Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, mussten wir uns allerdings entscheiden: wollten wir eine weitere Nacht in Deutschland verbringen oder zurück in die Schweiz fahren? Die Wahl fiel uns nicht einfach. Köln wäre vielleicht noch einen Besuch wert gewesen, doch die Läden hatten sowieso geschlossen, da Ostern war. Die Vernunft siegte, wir nahmen die ca. 6 Stunden Fahrt in Angriff und kamen so – heil aber etwas müde – kurz nach Mitternacht zu Hause an.

 

 

 

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Ich bin Flying Eve und die Co-Autorin von Felix. Mein Spezialgebiet umfasst alles zum Thema Reisen. Wenn ich nicht gerade am Texten oder unterwegs bin, mache ich Sport (Kampfkunst, Reiten, Fitness). Meine grössten Schwächen sind ausserdem Bandmerch, Kaffee von Starbucks, Musik bzw. Konzerte, Schuhe, Autos und Games.

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