Tödliche Krähen – Denny van Heynen (Rezension)

Tödliche Krähen ist ein Werk aus der Feder von Denny van Heynen. Einem jungen Autor, der schon einige Geschichten geschrieben hat. Freundlicher weise habe ich ein Rezensionsexemplar seines Buches bekommen. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

 

Zum Buch:

Die Geschichte handelt von einem Autor, der seit einiger Zeit mit einer Schreibblockade zu kämpfen hat. Für einen Neuanfang gibt er sein altes Leben auf und zieht von Austin (Texas) auf eine kleine Insel namens Arcane Island (Kalifornien). Durch den Umzug und die neue Umgebung erhofft er sich ein Ende seiner ihn erstickenden Schreibblockade. Auf der Insel angekommen lernt er seinen Nachbarn kennen, der ihm so gleich den Kopf verdreht. Da dieser zwei Kinder hat, gestaltet sich eine Beziehung nicht ganz einfach. Eigentlich nichts Weltbewegendes, wären da nicht diese Krähen und ihr eigenartiges Verhalten. Zu spät erst erkennen sie die Gefahr die von diesen Krähen ausgeht.

 

Fazit:

Die Geschichte ist ziemlich kurz gehalten, das EBook zählt 83 Seiten, wobei die Geschichte knapp über 60 Seiten hat. Für meinen Geschmack etwas zu kurz, was der Geschichte etwas schadet. Allerdings handelt es sich auch um einen ersten Teil und die Geschichte wird noch weiter erzählt. Im Mittelpunkt steht der Autor, mit seinem neuen Freund und dessen Familie. Von anderen Figuren bekommt man nur kurz etwas mit, wie z.B. vom Bauern dem die Maisfelder gehören. Dadurch kommt irgendwie kein richtiges Gespür für die kleine Insel auf, auf der wahrscheinlich jeder jeden kennt. Sozial gesehen bekommt er von seinem Nachbarn zu viel ab, aber von den anderen Inselbewohnern gar nichts. Vielleicht will uns der Autor so aber auch unterschwellig sagen, dass die anderen Bewohner eher konservativ und gegen die Liebesbeziehung der beiden Männer sind? Wer weiß.

Ein paar Nebenfiguren auf der Insel hätten durchaus gut getan. Die Liebesgeschichte schreitet für mich auch etwas zu schnell voran, was aber eher Geschmackssache ist, es hat etwas von “Liebe auf den ersten Blick” Klischee. Alles in allem lässt sich der Schreibstil von Denny van Heynen aber gut und flüssig lesen. Zu Anfang hätte ich mir auch etwas mehr von den Krähen erhofft, wirklich mysteriös verhalten diese sich anfangs nicht. Im laufe der Geschichte ändert sich das allerdings ziemlich schnell. Als Fan von Autoren wie H.P.Lovecraft oder Edgar Allen Poe, hatte die Story und vor allem die Krähen schon etwas für sich. Auch wenn sie an einigen Stellen verbesserungswürdig wäre.

 

Ob euch die Story liegt oder nicht, ob ihr meine Meinung teilt oder eine ganz andere habt, könnt ihr natürlich nur herausfinden wenn ihr es selber lest. Finden könnt ihr seine Bücher alle unter amazon.de:

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