Paris – je viens!

In drei Tagen geht es definitiv los – wir reisen nach Paris! Wie versprochen, möchte ich dich nun über unser Vorgehen, den definitiven Plan sowie alles andere informieren.

 

Die Überraschung ist geplatzt.

Bereits in meinem Bericht von letzter Woche habe ich ja erwähnt, dass ich meinen Freund mit dem unbekannten Ziel nerven möchte. Tja, leider ging das total in die Hose. Bereits als er mich am Freitagabend nach dem Kampfsporttraining abholte, wusste er, wohin es ging (ich habe ihn zuvor per WhatsApp damit genervt). Nun aber das Highlight der Geschichte: er wusste das Ziel nicht etwa, weil wir schon öfters darüber gesprochen hatten, sondern weil er übernächstes Wochenende (also nach meinem Geburtstag, welcher logischerweise nächste Woche ist) mit mir nach Paris oder Wien reisen wollte. 😀 Gefreut hat er sich natürlich trotzdem, auch wenn es nicht wirklich eine Überraschung für ihn war.

 

Die An- /Rückreise und ihre Kosten

Dass Zugfahren in der Schweiz nicht ganz günstig ist, weisst du vielleicht bereits von meinem Greenfield Beitrag. Niemals hätte ich aber damit gerechnet, über CHF 800.00 (knapp 700 €) für zwei Zugtickets (Hin- und Rückreise, ohne Sitzplatzreservierung) zahlen zu müssen. Ein Flug nach Paris kam nicht in Frage, da mein Freund am Freitag arbeiten muss und Abflug bereits nach dem Mittag ist. Zum Glück kam mir dann aber die rettende Idee: InterRail. Mit diesem tollen Angebot bin ich bereits nach Frankfurt und Leipzig sowie Rom und Florenz gereist.

 

InterRail – unsere Rettung

Für jene, welche das nicht kennen, möchte ich die verschiedenen Angebote kurz aufzeigen: InterRail bietet drei Pass-Angebote: den Global-, One Country- und Premium Pass. Während man mit dem Global Pass in mehrere Länder reisen kann, bietet der Premium Pass nur geplante Reisen durch Italien oder Spanien (inklusive gratis Sitzplatzreservierungen). Der One Country Pass ist logischerweise bloss für ein Land deiner Wahl gültig. Innerhalb einer bestimmten Zeit kann man dann die gewünschten Anzahl Tage in diesem Land bzw. diesen Ländern mit dem Zug reisen. Bei Reisen in Deutschland hat man den Luxus, dass man an jeder Station ohne eine Sitzplatzreservation einsteigen kann. In Italien und Frankreich ist es leider Pflicht, die Plätze vorher zu reservieren. Kostenpunkt für einen One Country Pass Frankreich (3 Tage innerhalb eines Monats) liegt bei 148 € pro Person. Die Preise variieren allerdings je nach Land (und natürlich Pass-Art). Für knapp 300 € können wir also ab Freitag in ganz Frankreich herumreisen.

 

Das Hotel

Wir haben uns für ein Best Western Hotel entschieden, da wir mit dieser Hotelkette sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Ein normales Doppelzimmer mit eigenem Bad und ohne Frühstück kostet uns für 2 Nächte CHF 323.00 (ca. 280 €). Uns war besonders wichtig, dass das Hotel über eine 24h-Réception verfügt und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Selbstverständlich werde ich nach meiner Reise über die Eindrücke und Erlebnisse im Hotel berichten.

 

Samstag ist Prinzessinnentag

Eigentlich wollte ich ja am Samstag shoppen und die Stadt der Liebe erkunden. Leider macht uns aber die Zugverbindung zurück in die Schweiz einen Strich durch die Rechnung. Am Sonntag müssen wir spätestens um 18:30 Uhr auf den Zug, da wir ansonsten keine direkte Verbindung und somit einen viel längeren Rückweg haben würden. Da das Disneyland erst um 10 Uhr seine Tore öffnet, hätten wir am Sonntag einen riesen Stress – wir könnten uns nicht einmal die Parade und Lichtshow ansehen. Aus diesem Grund haben wir unseren Besuch auf den Samstag vorverlegt. Somit können wir bis 23 Uhr den Park und die Shows in vollen Zügen und in aller Ruhe geniessen.

 

 

Sonntagsbummel

Unser Stadtbummel wird logischerweise auf den Sonntag verlegt. Um an diesem Tag möglichst viel von der Stadt zu sehen, werden wir uns bestimmt ein Hop On Hop Off-Busticket kaufen. Vielleicht werden wir uns sogar ein Kombi-Ticket (inkl. Fahrt auf der Seine) leisten. Dieses Angebot haben wir bereits in Amsterdam ausprobiert und für gut befunden. Ich hoffe allerdings noch immer, dass die Zeit für einen Abstecher in den Louvre reicht. Den Besuch der Moulin Rouge-Show müssen wir leider auf unseren nächsten Trip nach Paris verschieben. Aber wie heisst es so schön: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 🙂

 

Fazit

Ich freue mich wie ein kleines Kind aufs Disneyland und überlege mir sogar vorab eine Glitzerkrone zu kaufen. Natürlich kann ich es auch allgemein kaum erwarten mir ein eigenes Bild von der Stadt der Liebe zu machen. Ausserdem habe ich mir zur Sicherheit diesen Freitag frei genommen (du weisst ja mittlerweile, wie chaotisch ich bin). So habe ich bestimmt genügend Zeit mich vorzubereiten und alles einzupacken. Nun müssen wir nur noch die Tickets kaufen und die Sitzplatzreservierung vornehmen. Das Ganze geht zum Glück kinderleicht und ziemlich schnell am Bahnhofschalter der SBB.

 

Warst du bereits in der Stadt der Liebe? Falls nein, möchtest du irgendwann mal dorthin reisen? Was möchtest du unbedingt sehen bzw. was kannst du mir empfehlen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

 

 

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Ich bin Flying Eve und die Co-Autorin von Felix. Mein Spezialgebiet umfasst alles zum Thema Reisen. Wenn ich nicht gerade am Texten oder unterwegs bin, mache ich Sport (Kampfkunst, Reiten, Fitness). Meine grössten Schwächen sind ausserdem Bandmerch, Kaffee von Starbucks, Musik bzw. Konzerte, Schuhe, Autos und Games.

3 thoughts on “Paris – je viens!”

  1. Ich war noch nie in Paris, möchte aber unbedingt mal dort hin.
    Besonders den Eifelturm und das Disney Land möchte ich gerne besuchen.

    Viele Grüße Anja

  2. Wow, ich hätte nicht gedacht, dass zugtickets so teuer sein können. Von Köln aus sind wir mit dem Zug um einiges günstiger hinbekommen. Auf jedenfall ein tolles Geschenk 🙂 ich muss unbedingt auch nochmal hin, das ich Disneyland nicht geschafft habe.

    LG Denise

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