Tiny Homes – Oder auch Projekt Eigenheim

In meinem letzten Bericht habe ich von Tiny Homes / Houses gesprochen. Was das genau ist und warum ich mir ein eigenes baue, erkläre ich euch hier.

 

Was sind Tiny Houses / Homes?

Bei einem Tiny Home handelt es sich, wie der Name schon verrät um ein kleines Eigenheim. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen. Eines der bekanntesten, dass sicherlich jeder von euch kennt, ist der berüchtigte blaue Bauwagen vom guten Peter Lustig. Wer kennt ihn nicht, den ulkigen Wagen mit seiner Stuhltreppe in dem der Peter wohnte.
Gerade in der heutigen Zeit werden diese kleinen Häuser, die oft auch mobil sind, immer beliebter. Dabei ist die Idee gar nicht so neu. Schausteller haben schon immer ihre Wagen gehabt, die mehr an eine Wohnung als an einen Wohnwagen erinnert haben. Auch ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist schon eine Art Tiny Home. Die „neueren“ Tiny Houses sind allerdings darauf ausgelegt, dass ganze Jahr bewohnt zu werden. Mit gut durchdachten Systemen, bieten diese viel Stauraum auf kleinem Platz.

 

Vorteile eines Tiny Homes

Die kleinen Häuser bieten einige Vorteile. Manche nutzen es z.B. um sich unabhängig von Energie-Anbietern zu machen. Sie verbrauchen allein durch ihre geringe Größe weniger Energie. Mit den heutigen Angeboten von erneuerbaren Energien, ist es dann auch kein schweres die Tiny Houses damit komplett zu versorgen. Es gibt Leute die sich so mit Hilfe von Solar-, Windenergie und Brunnen komplett unabhängig von anderen Anbietern gemacht haben.
Die Baukosten halten sich auch in Grenzen, vor allem da die meisten gar keine Baugenehmigung brauchen. Natürlich lassen sie sich auch fertig kaufen, sind dann aber auch um einiges teurer. Es gibt Leute die sich ihren Traum vom Eigenheim mit 2000 – 3000€ erfüllt haben. Das die “Häuser” dabei oft auch mobil sind, ist natürlich ebenfalls ein großer Vorteil.

Mein eigenes Tiny Home

Ich habe mich nun dafür entschieden einen Wohnwagen komplett umzubauen. Mit besserer Isolierung und Innenausstattung soll daraus mein Tiny Home werden. Den Wohnwagen habe ich deshalb gewählt, weil mir so die Möglichkeit bleibt, das „Haus“ zu bewegen. Zusätzlich werde ich an meinem jetzigen Standort eine Art Garage drumherum bauen, damit ich noch besser vor Wind und Regen geschützt bin. Das Ergebnis werdet ihr hier selbstverständlich zu sehen bekommen. Da es auch auf einem Grundstück steht, für das ich keine Miete bezahlen muss, bleibt auch mehr Geld für das Reisen. Anfangs werde ich dennoch an Stromanbieter gebunden sein, völlig Autark wird mein Tiny House also erst mal nicht.
Ich hoffe aber auch mir so einiges an Wissen anzueignen, um eines Tages ein „freies“ Haus zu haben. Eines dass sich so gut es eben geht selbst versorgt und vielleicht auch Platz für eine Familie bietet. Dann also vielleicht nicht mehr ganz so Tiny, aber bis dahin ist noch Zeit und der richtige Partner muss sich noch finden.

 

Nun ist es aber auch Zeit, der Text ist gelesen, also… Abschalten. 😉

 

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36 Kommentare zu „Tiny Homes – Oder auch Projekt Eigenheim“

  1. Oh was für ein tolles Projekt! Die kleinen Häuschen sehen aber auch wirklich sehr süß und wohnlich aus. 🙂 Das ist einfach eine richtig geniale Idee, daraus auch noch einen Wohnwagen zu zaubern! So hat man überall sein eigenes Zuhause dabei. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

  2. Von Tiny Houses habe ich schon öfters gehört. Es ist eine tolle Idee: ein eigenes Haus, in dem man ortsunabhängig wohnen kann. Super, dass du deinen Wohnwagen dazu umbauen willst!

  3. Ich finde dieses Projekt großartig! Derzeit wohnen wir in einem großen Haus mit unseren Kindern, aber im Alter möchte ich mir dann auf jeden Fall ein kostengünstiges Tiny Home besorgen. Das klingt toll und das Konzept macht Sinn :-)!

    Danke für den informativen Beitrag!
    lg
    Verena

  4. Ich bin auch ein großer Fan von Tiny Houses. Mich begeistert einfach der Gedanke auf kleinem Raum mit wenigen Dingen auszukommen. Außerdem sind die Tiny Houses auch echt stylisch. Auf Facebook folge ich einem Tiny House Hersteller aus den Niederlanden und bin immer wieder von den kleinen Häuschen begeistert.

    Liebst, Elisa

    1. Hi Veren, werde auf jeden Fall viele Bilder vom Fortschritt machen. Am Ende wird es sicher auch einen Bericht geben. Auch mit einigen Rückschlägen. Die gab es besonders beim Auseinander nehmen. Ich sag nur die “Fusch am Bau GmbH” hatte vor mir wohl schon die Hände am am Wohnwagen. 😀

    1. Für mich ist Pinterest da auch gerade eine gute Hilfe. Bin ständig am überlegen wie sich was am besten verstauen lässt. Immerhin habe ich jetzt die Möglichkeit alles, wie die Regale, genau an meine Sachen anzupassen.

  5. Ich finde die Tiny Homes ja richtig richtig cool und hab vor einiger Zeit auch mal eine Reportage dazu gesehen. Ich selbst könnte nicht drin wohnen, da wäre es mir dann auf Dauer doch zu klein, aber ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

    1. Ja das ist nicht unbedingt jedermanns Sache, doch im Urlaub kann sowas dann auch toll sein. Sind oft ja gemütlicher und stylischer eingerichtet als ein Wohnwagen, auch wenn es im Prinzip das gleiche ist.

  6. Sehen echt total hübsch aus, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, längere Zeit in einem zu leben. Bin gespannt, was du im Laufe der Zeit über das Leben darin zu berichten hast.

    1. Ich bin auch gespannt wie es mir dort in der kalten Winterzeit gehen wird. Gerade dann wird sich auch herausstellen ob ich es genug isoliert habe, oder mich auf kalte Nächte einstellen kann. 🙂

  7. Wow, das finde ich total spannend und werde deinen Weg zum Tiny House definitiv mitverfolgen.Ich bin gerade dabei mich mit Minimalimus zu beschäftigen und echt erstaunt wmit wieviel weniger ich mit der Zeit zufrieden bin.

    1. In der heutigen Zeit ist es auch einfach sich mit allem zu übersättigen. Habe selbst gemerkt, wie ich mit weniger auch gleich Produktiver geworden bin. Es ist eben auch alles irgendwie eine Ablenkung, mit einem minimalistischen Lebensstil kann man sich so auf wichtigere Sachen konzentrieren.

  8. Ein kleines Haus auf Rädern, ich finde das eine tolle Idee! Transportable Häuser kenne ich aus den USA, da sieht man sehr viele. Die sind gar nicht mal so klein, bieten genug Platz und beherbergen sogar ganze Familien.Ich durfte mal eines anschauen und war wirklich erstaunt, alles war vorhanden.
    Liebe Grüße
    Sigrid
    Liebe Grüße
    Sigrid

    1. Den ein oder anderen Trailerpark habe ich in den USA auch schon gesehen, auch wenn ich mir keinen von innen ansehen konnte. Aber klein sind die Trailer dort wirklich nicht. Selbst ein Schaustellerwagen bietet dagegen wenig Platz.

    1. Das stimmt, auch auf Stelzen und mit bestimmten Maßen bedarf es keiner Baugenehmigung. Sehr praktisch auch wenn es um Private Grundstücke im Wasser- oder Tierschutzgebieten geht. Dort ist es ja oft schwer eine Baugenehmigung zu bekommen. Die Tiny Homes sind dazu für solche Gebiete auch viel besser, da Umweltfreundlicher. 😉

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