Bewegungen richtig einfrieren – Fotografie lernen

Bewegungen richtig einzufrieren und auf einem Bild fest zu halten, erscheint oft gar nicht so leicht. Wie es Dir ganz einfach gelingt, zeige ich Dir hier.

 

Belichtungszeit

Booomm! Da fliegen die Skater, eingefroren in Zeit und Raum! Mit der richtigen Belichtungszeit klappt es ganz einfach. 😉 

Wenn Du dich schon mit der Belichtungszeit auseinandergesetzt hast, dann weißt Du sicherlich, dass diese ein wichtiger Faktor ist. Ist sie zu lang, wird es schon schwierig ein scharfes Bild aus der Hand aufzunehmen. Ist sie zu kurz, wird das Bild zu dunkel. Welche Belichtungszeit Du benötigst ist von vielen Faktoren abhängig, somit ist es schwierig eine genaue Angabe für bestimmte Situationen zu geben. Je nach dem wie schnell sich das Objekt bewegt, ob es sich weg bewegt oder auf Dich zu, spielt es eine Rolle für die Belichtungszeit. Alles unter einer Belichtungszeit von 1/250 Sek. ist oft nicht so gut geeignet (außer bei Mitziehern doch dazu weiter unten mehr). Bei Sportlern oder Wassertropfen sollte sie bei mindestens 1/500 Sek. oder 1/800 Sek. liegen. Doch wie gesagt kommt es immer auf die Umstände und das Objekt an.

 

Die Kamera-Modis

Wenn Du im Manuellen Modus noch nicht sicher bist, gibt es an den meisten Kameras bestimmte Modus-Einstellungen, die Du für dich nutzen kannst. Oft gibt es die Einstellung “Sport”, welche vollautomatisch die Kamera steuert und nur kurze Verschlusszeiten zu lässt. Da sie Dir keine Möglichkeit lässt auf die Einstellungen zuzugreifen, ist es ein Modus, den ich selbst gar nicht nutze. Besser ist da der Modus Tv/S, hier hast Du die Möglichkeit die Belichtungszeit selbst einzustellen, während die Kamera den ISO-Wert und Blende für Dich steuert. Gerade in Situationen, in denen die Lichtverhältnisse schnell wechseln, kann dies sehr hilfreich sein. Im Manuellen Modus würde das Einstellen vielleicht wertvolle Zeit kosten, die Du z.B. bei Sportevents nicht hast. Mit genügend Zeit darfst Du aber gerne in den Manuellen Modus gehen. So gelingt es Dir die verschiedenen Werte perfekt einzustellen, ohne dass die Kamera-Automatik Dir dazwischen fuschen könnte.

 

Mitzieher

Hier wird der Hintergrund durch den Mitzieher schon etwas unscharf. Mit einer kürzeren Verschlusszeit wäre er noch mehr in der Bewegungsunschärfe untergegangen.

Nein ich meine keine Mitläufer die dir alles Nachmachen und zu allem Ja sagen, sondern Mitzieher mit deiner Kamera. Das bedeutet, dass Du dein Objekt mit der Kamera verfolgst, während es an die vorbei saust. Dabei entsteht ein toller Effekt, der Hintergrund bekommt eine Bewegungsunschärfe und das Objekt wird scharf abgebildet. Hierfür benötigst Du nicht ganz so kurze Belichtungszeiten, aber eine Menge Übung. Je näher Du Dich am Objekt befindest, desto besser gelingt Dir das ganze.

Ebenfalls wichtig bei allen Bewegungen die Du Einfrieren möchtest ist der Autofokus. Die Modis AF-F oder AFC beziehungsweise AI-Servo, sorgen dafür das Dein Objekt beim antippen des Auslösers anvisiert wird und berechnen dabei die Geschwindigkeit und den Abstand. Bei einer Serienbild Aufnahme z.B. folgt dieser dann auch dem Objekt, so dass die ganze Bildreihe scharf wird.

 

Ich hoffe dieser Beitrag hat Dir geholfen deine Bilder zu verbessern. Falls ja, lasse mir doch ein Feedback in den Kommentaren da! Das freut mich immer wieder und motiviert mich Dir weiterhin hilfreiche Beiträge zur Fotografie zu schreiben. 😉

 

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